Willst du lernen, wie man richtig auf einem Surfbrett liegt? In diesem Video zeige ich dir, wie es geht und wie du es zu Hause üben kannst.
Die Liegeposition auf dem Surfbrett
Der Schlüssel zum Surfen auf einem Surfbrett liegt darin, sich von der Bauchlage in die Standposition zu bewegen. Oftmals denken wir nicht ausreichend über die richtige Ausgangsposition nach, was zu Problemen beim Abheben führt. Deshalb haben wir dieses Video-Tutorial in der Reihe „Surfen zu Hause“ erstellt, in dem wir die richtige Liegeposition auf dem Surfbrett erläutern.
Unsere Körperhaltung auf dem Brett ist direkt mit der Paddeleffizienz und der korrekten Ausführung der Standtechnik verbunden. Um uns auf dem Surfbrett zu positionieren, sollten wir nicht zu weit vorne auf dem Brett stehen, da die Nose zu weit eintaucht und wir nach vorne fallen. Wir sollten auch nicht zu weit hinten stehen, da Nose und Vorderseite des Bretts zu weit aus dem Wasser ragen und uns daran hindern, die Welle richtig zu erwischen.
Deshalb müssen wir uns so mittig wie möglich positionieren, sodass das Brett horizontal auf der Wasseroberfläche liegt. Dabei ist zu beachten, dass nur die Spitze (ungefähr ein Viertel des Boards) aus dem Wasser ragt, da diese eine leichte Krümmung aufweist, damit das Wasser daran bricht und wir eine höhere Geschwindigkeit auf der Welle erreichen können.
Bestimmen Sie die richtige Liegeposition auf dem Surfbrett

Im Biosurfcamp kennen wir einige Tricks, mit denen wir schnell die richtige Position auf dem Surfbrett finden:
- Die Knie sollten auf Höhe der Finnen sein. Die Position der Finnen dient als guter optischer Bezugspunkt, um zu bestimmen, welcher Körperteil wohin gehört. Diese Orientierung hilft uns auch, den hinteren Fuß beim Abheben zu positionieren.
- Berühre das Heck des Bretts mit dem Fußrücken. Eine einfache Möglichkeit, die richtige Position auf dem Brett zu finden, besteht darin, das Heck mit den Füßen zu ertasten. So hilft dir die Kenntnis deiner Fußhöhe, dich schnell zu positionieren.
- Bestimmung deiner Position außerhalb des Wassers. Wenn du mit dem Surfen beginnst, ist es ratsam, Übungen außerhalb des Wassers zu üben. Sand ist nämlich ein weniger instabiler Untergrund als Meer und bietet eine angenehmere Orientierung.
- Strecke deine Arme auf dem Brett aus und berechne, wie weit sie reichen. Sobald du die richtige Position auf dem Brett gefunden hast, kannst du deine Arme ausstrecken und eine Markierung auf dem Brett als Referenz verwenden. Dieser einfache Trick ist sehr nützlich, da wir unsere Fingerspitzen optisch auf einem Teil des Boards positionieren und uns die Position einprägen. Es wird empfohlen, diesen Trick außerhalb des Wassers und nur mit einem Surfbrett anderer Größe auszuführen.
- Steig seitlich auf das Board, nicht auf das Heck. Dieser Trick basiert nicht nur auf der Bauchlage auf dem Board, sondern hängt auch mit der Geschwindigkeit zusammen, mit der man diese Position einnimmt. Bei einem Surfkurs für Anfänger positionieren wir uns meist im Flachwasser und warten im Stehen auf Wellen. Beim Biosurfcamp empfehlen wir, seitlich auf das Board zu steigen, da man so schneller in Position kommt als vom Heck. Denn beim Aufsteigen von hinten müssen wir mit kleinen Impulsen unsere Position wiedererlangen, während wir beim Aufsteigen von der Seite direkt in Position kommen.
Und dann? Aufs Brett steigen
Sobald wir die richtige Position auf dem Surfbrett einnehmen, können wir mit dem Surfen beginnen. Eine gute Liegeposition auf dem Brett hängt direkt mit einem guten Paddelschlag und einer guten Standposition zusammen. Dazu visualisieren wir die gewünschte Welle und paddeln langsam und mit zunehmender Geschwindigkeit, wie wir es in unserem Paddel-Tutorial gesehen haben. Der Paddelschlag erfolgt dicht am Brett, abwechselnd mit beiden Armen und unter Kontrolle der Umgebung.
Sobald wir bemerken, dass das Heck unseres Surfbretts ansteigt, führen wir die Aufstehtechnik aus, die wir in anderen Artikeln der Serie gesehen haben. Kurz gesagt: Im Liegen sollten unsere ersten Rippen dort sein, wo später der vordere Fuß sein wird, und unsere Knie dort, wo später der hintere Fuß sein wird – auf den Finnen. Sobald wir ausreichend gepaddelt sind und die gewünschte Geschwindigkeit erreicht haben, positionieren wir unsere Hände ebenfalls dort, wo die ersten Rippen sind, und legen unsere Handflächen flach auf, ohne die Kanten zu halten. Mit diesen und deinem rechten Fuß (mit Zehen und Ferse) gewinnst du an Schwung, um auf dem Board aufzustehen, sobald die Welle dich trägt.
Eine korrekte Position ist, wenn sich der vordere Fuß in der Mitte des Boards oder leicht davor befindet, während sich der hintere Fuß zwischen den beiden Finnenreihen, fast am Ende des Boards, befindet. Beide Füße sollten senkrecht zum Surfboard stehen und sich in einer ausgewogenen Position befinden. Der Körper sollte angespannt, leicht gebeugt und das Gewicht nach vorne verlagert sein. Deine Arme sollten jeweils auf einer Kante des Boards liegen und nach vorne zeigen. Dein Kopf sollte erhoben sein und dein Blick nach oben gerichtet. Aus dieser Position kannst du die bestmögliche Position auf der Welle wählen und das Surfen in vollen Zügen genießen.
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