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La luna y las mareas: ¿Qué son, cómo se producen?

Der Mond und die Gezeiten: Was sind sie und wie entstehen sie?

Juni 17, 2019 | Sin categoría

Gezeiten sind eines der faszinierendsten und beständigsten Naturphänomene unseres Planeten. Täglich steigt und fällt der Meeresspiegel in regelmäßigen Zyklen und beeinflusst Strände, Häfen, Klippen und Küstenökosysteme. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das passiert? Welche Kraft bewegt diese riesigen Wassermassen über den Globus? In diesem Artikel erklären wir, was Gezeiten sind, warum sie entstehen und wie Mond, Sonne und die Schwerkraft dieses alltägliche Naturschauspiel beeinflussen.

Was sind Gezeiten und warum entstehen sie?

Gezeiten sind periodische Schwankungen des Meeresspiegels, die durch die Anziehungskraft von Sonne und Mond auf die Erde verursacht werden. Bei diesem Phänomen bewegen sich riesige Wassermassen über die Oberfläche unseres Planeten, da sie von den uns umgebenden Sternen angezogen werden. Aufgrund seiner Nähe ist die Anziehungskraft des Mondes zwei- bis dreimal stärker als die der Sonne.

Gezeiten entstehen in den Ozeanen und wirken sich auf die Küstenlinien der Erde aus, wo sie den Meeresspiegel steigen und fallen lassen. In den Ozeanen befinden sich große Wassermassen, die sich aufgrund der Schwerkraft bewegen.

Der Begriff „Ebbe“ bezeichnet das Wasser, das an die Küste steigt, und „Ebbe“ bezeichnet das Wasser, das aufgrund der Anziehungskraft von Sonne und insbesondere Mond von der Küste abfließt und ins Meer zurückkehrt. Gezeiten sind daher ein kontinuierliches Auf und Ab des Wassers, das die Küsten ständig erreicht und verlässt. Im Tagesverlauf gibt es zwei Fluten und zwei Ebben; somit zwei Wasserströme zur Küste und zwei Ebben ins Meer. Ebbe und Flut sind daher die Hauptursachen für Gezeiten.

Newton, Schwerkraft und die Wissenschaft der Gezeiten

Die Grundlagen der Gezeiten werden durch Newtons Gesetze erklärt. Die Schwerkraft bildet den Grundstein für das Gesetz der Anziehung von Sonne und Mond zur Erde. Newton stellte fest, dass die Anziehung zwischen zwei Körpern direkt proportional zu ihrer Masse und umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung zwischen den Körpern ist.

Mit anderen Worten: Die Anziehung ist umso größer, je größer die Masse und je kleiner die Entfernung zwischen den Objekten ist. Der Mond umkreist uns auf einer elliptischen Bahn, genau wie wir die Sonne umkreisen. Beim Mond hat die dem Mond zugewandte Seite der Erde eine größere Anziehungskraft, da sie näher am Satelliten liegt und große Wassermassen anzieht, was zu einer Flut führt. Auf der gegenüberliegenden Seite hingegen tritt aufgrund der Zentrifugalkraft der Erde relativ zum Mond eine Flut (von geringerer Intensität) auf.

Es ist zu beachten, dass in Newtons Formel die Entfernung schwerer wiegt als die Masse der Körper. Daher ist die Gravitationskraft des Mondes trotz seiner Größe zwei- bis dreimal größer als die der Sonne. Daher sind die Mondgezeiten stärker als die Sonnengezeiten.

Flut und Ebbe

Flut ist der Zeitpunkt, an dem das Meer seinen höchsten Punkt erreicht. Es gibt zwei Fluten pro Tag im Abstand von 12 Stunden und 25 Minuten. Ebbe ist der Zeitpunkt, an dem das Meer seinen niedrigsten Punkt erreicht. Ebenso gibt es zwei Ebben pro Tag im Abstand von 12 Stunden und 25 Minuten. Die Gezeitenhalbperiode (die Zeit zwischen Flut und Ebbe) dauert 6 Stunden, 12 Minuten und 30 Sekunden, sodass sich die Gezeiten täglich um etwa 50 Minuten ändern.

Surfschulen nutzen diesen Referenzwert (etwa 45–50 Minuten), um Surfkurse für den nächsten Tag zu planen. Dies geschieht, weil jeder Strand einen optimalen Gezeitenpunkt zum Surfen hat. Für Taucher ist es beispielsweise wichtig zu wissen, wann Flut eintritt und die Ebbe beginnt, da die Kraft des Meeres sie ins Meer ziehen kann. Daher ist es ratsam, bei Ebbe zu tauchen. Ebbe ist auch für viele Angler die ideale Zeit zum Angeln, insbesondere bei Springfluten.

Springfluten und Nippfluten

Springfluten treten bei Voll- oder Neumond auf und sind der größte Abstand zwischen Flut und Ebbe. Dieser Abstand ist auf die Ausrichtung von Sonne und Mond zurückzuführen, die eine stärkere Anziehungskraft erzeugt. In solchen Momenten ist ein Ausflug in die Gezeitenzone interessant, um die vielfältige Flora und Fauna des Meeres zu beobachten.

Nipptiden treten während der Mondviertel (letztes und erstes Viertel) auf und sind der kürzeste Abstand zwischen Flut und Ebbe. Dieser minimale Abstand ist darauf zurückzuführen, dass Sonne und Mond sich gegenüberstehen und einen 90°-Winkel bilden, wodurch sich ihre Anziehungskräfte ausgleichen.

Einer der Orte mit den größten Unterschieden zwischen Ebbe und Flut während der Springfluten ist die Küste der Bay of Fundy in Kanada. An dieser Atlantikküste kann es zu Schwankungen von fast 20 Metern kommen. Kleinere Meere wie das Mittelmeer hingegen weisen kaum Gezeiten auf, sodass die Abstände zwischen Ebbe und Flut sehr kurz sind. Dies liegt an der geringen Wassermenge, die den Meeresspiegel an der Küste nicht beeinflusst. Auch entlang des Äquators sind die Gezeiten kaum spürbar. Dort ist die Zentrifugalkraft der Erdrotation am stärksten, was zu einem höheren Meeresspiegel führt.

pablo ruiz surfista biosurfcamp suances cantabria

Pablo de Bio Surf Camp

Soy Pablo Ruiz y llevo surfeando desde 1992. A principios de los 2000 y después de pasar varios años viviendo lejos del mar, volví a Cantabria con ganas de reconectar con las olas y con todo lo que el océano me había enseñado. Así nació Bio Surf Camp, un campamento de surf en Suances que mezcla mi amor por el surf con el respeto por la naturaleza.

Me encanta enseñar, y por eso en este blog comparto muchos de los conocimientos que he ido acumulando a lo largo de los años sobre el surf, las olas y el mar Cantábrico —especialmente en mi rincón favorito: Suances, que para mí siempre será casa.

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