Beim Longboard-Surfen werden lange, breite und schwimmfähige Bretter verwendet. Diese Art von Surfbrett kann für Surfanfänger sehr nützlich sein, da es eine größere Stabilität bietet und das Paddeln erleichtert, sodass Sie mehr Wellen erwischen können.Das Brett ist wesentlich größer als das Surfbrett und hat eine abgerundete Spitze, da es keine allzu radikale Form erfordert. Beim Surfen ist die Krümmung eines Longboards praktisch nicht vorhanden, was das Gleiten durch die Wellen verbessert, den Luftwiderstand verringert und die Geschwindigkeit verbessert.
Als Longboards gelten Bretter mit einer Länge von 8’0“ bis 9’0“.Longboards sind perfekte Boards für kleine und mittelgroße Wellen, da sie aufgrund ihrer größeren Oberfläche eine höhere Geschwindigkeit ermöglichen als Shortboards. Dies ist an Tagen mit wenigen Wellen ein großer Vorteil, da Sie Wellen erwischen können, die andere Surfer mit Shortboards nicht erreichen. Darüber hinaus ist es eine entspanntere Art des Surfens, da es keine scharfen Kurven gibt. Natürlich benötigst du für dein Board eine größere Menge Paraffin, da du dich darauf bewegen kannst, jede Ecke betreten werden kann und der Transport aufwändiger ist.
Es ist eine Rückkehr zu den Ursprüngen des Surfens, in die Ära der Beach Boys und des „Retro-Surfens“.Der Trend beim Surfen geht typischerweise dahin, mit großen Brettern anzufangen und sich nach unten vorzuarbeiten. Ohne weiter darauf einzugehen: In unseren Surfkursen haben wir Bretter in verschiedenen Größen, die wir je nach Niveau der Schüler wechseln. In der Welt des Longboard-Surfens geht es uns jedoch nicht um Verkleinerung, sondern darum, die Ruhe zu genießen und mit den Wellen zu „schweben“. Mit diesen Longboards sind zahlreiche Longboard-Tricks möglich, die sich von denen unterscheiden, die wir mit einem Shortboard machen können. Unter diesen stechen die folgenden hervor:
Knie auf dem Brett

Wie bereits erwähnt, sind Longboards schwerer und größer, sodass das Wenden schwieriger ist. Dazu musst du dein Knie auf das Brett stellen und dein gesamtes Gewicht auf den hinteren Fuß verlagern. Sobald Sie diese Position erreicht haben, drehen Sie Ihre Hüften, sodass die Vorderseite des Bretts zu rotieren beginnt. Sobald die Drehung begonnen hat, muss das Gewicht vom hinteren Fuß auf den vorderen Fuß verlagert werden, um eine 180º-Drehung zu erreichen.
Auf dem Longboard eine Runde drehen
Die Größe des Longboards ermöglicht das Fahren auf einem Surfbrett. Das Gehen auf einem Longboard, sowohl vorwärts als auch rückwärts, ist eines der Manöver, die jeder Longboarder beherrschen sollte. Durch die Ausführung dieses Tricks entsteht der Eindruck, als würde man auf dem Brett auf und ab gehen. Um das Manöver zu erleichtern, können Sie beim Gehen Ihre Füße über die Oberfläche ziehen und dabei auf die Seiten treten, um das Gleichgewicht zu halten. Wie man so schön sagt: Versuchen Sie das nicht zu Hause (in diesem Fall nicht auf einem Shortboard, da Sie stürzen werden).

Hang 5

Der Hang 5 ist eine Art Manöver, bei dem der Surfer auf die Spitze des Bretts zusteuert. Bewegen Sie dort Ihren Vorderfuß nach vorne, bis alle fünf Zehen über die Spitze des Bretts hinausragen. Der hintere Fuß wird dabei in die Mitte des Bretts gestellt, wo das gesamte Gewicht liegt. Dadurch lässt sich dieses Manöver leichter beenden.
Hang 10

Eines der komplexesten Manöver aller Longboard-Surftricks. Ähnlich wie bei Hang 5 müssen wir uns auf die Nase oder Spitze des Surfbretts positionieren. Dabei ragen beide Füße des Surfers, also alle 10 Zehen, aus der Spitze des Boards heraus. Wie Sie sehen, erfordert die Durchführung dieses schwierigen Manövers besonderes Geschick und Geschwindigkeit auf der Welle.
Coffin
Das Coffin Maneuver, auch Sargmanöver genannt, besteht darin, sich mit dem Gesicht nach oben komplett auf das Longboard zu legen. Um diesen Übergang zu schaffen, muss sich der Surfer in eine sargartige Position legen, in dieser Position die Welle reiten und anschließend wieder aufstehen. Obwohl es einfach erscheinen mag, ist es wichtig, sich allmählich nach hinten zu lehnen, um nicht zu viel Gewicht auf einen Bereich des Longboards zu legen.

Noseriding
Bei diesem Manöver bewegt sich der Surfer in Richtung der Spitze des Bretts. Dort angekommen, können Sie andere Manöver wie den Hang 5 oder den Hang 10 ausführen. Surfanfänger führen diese Bewegung aus, indem sie kleine Schritte machen oder am Körper des Bretts entlanggleiten. Wer schon etwas geübter im Umgang mit dem Board ist, nähert sich der Nose mit dem Cross-Step-Manöver.

Cross-step
Dieses Manöver ist eine Variante des Nose Riding. Beim Cross-Step geht es, wie der Name schon sagt, darum, mit gekreuzten Beinen zur Spitze des Bretts zu gehen, anstatt normale Schritte zu machen. Daher erreichen Sie die Spitze des Bretts, indem Sie mit Ihren Beinen „eine Reihe von X“ bilden.








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